Was ist neu und für wen lohnt sich der Wechsel?

Microsoft Project Server 2019 ist die neueste Version des bewährten serverbasierten Tools für Projekt- und Portfoliomanagement. Wie auch schon Project Server 2016 ist die neueste Version ein Feature von Microsoft SharePoint. Sie installieren SharePoint 2019 und aktivieren den Project Server 2019 nach dem Kauf der Lizenzen.

Neue Funktionen des Microsoft Project Server 2019

Project Server 2019 ist eine Kopie von Project Online mit Stand Mai 2018. Die neuen Features in Project Server 2019 sind:

  • Team Tasks können von mehreren Ressourcen angenommen werden
  • einstellbare Granularität (Tage, Wochen, Monate, Perioden des Geschäftsjahres) der Zeitphasendaten in der Berichtsdatenbank
  • mehr Einstellungen für E-Mail-Benachrichtigungen
  • einmalige Project IDs bei der Erstellung von Projekten
  • 450 benutzerdefinierte Felder und Nachschlagetabellen
  • Resource Engagement API verfügbar

Hier finden Sie mehr zu den neuen Project Server 2019 Features.

Dieser Artikel informiert Sie über die Features und Funktionen, die in Project Server 2019 entfernt wurden, die zuvor in Project Server 2016 verfügbar waren.

Neue Funktionen in Project Professional Client 2019

  • Name des Sammelvorgangs als Spalte
  • Vorgänger und Nachfolger mit Auswahllisten
  • Fertigstellungsgrad in der Timeline
  • Beschriftung von Zeitleisten

Wichtig: Die Funktionen zu agilen Planungsmethoden sind leider in der Version 2019 nicht verfügbar. Diese bleiben anscheinend dem Project Online Desktop Client vorbehalten.

Hinweis: Wenn Sie noch auf Project Server 2013 oder älter arbeiten, prüfen Sie bitte auch die Neuerungen, die in der Version 2016 eingeführt wurden. Das Wichtigste ist hier die Verbesserung der Ressourcenplanung in Zusammenarbeit mit den Teamleitern. Diese können Sie allerdings mit TPG TeamManager effizienter umsetzen – auch ab Project Server 2013.

Bewertung von Microsoft Project Server 2019

Gegenüber der Version 2016 sind die oben zuerst genannten beiden Features für Team-Ressourcen und die Granularität der Zeitphasendaten in der Berichtsdatenbank wohl die interessanteren. Im Hintergrund wurde von Microsoft auch einiges an der Technik und Performance verbessert.

Arbeiten Sie noch mit der Version Project Server 2013 oder älter, so ist die Migration auf Project Server 2019 oder Project Online auf alle Fälle zu empfehlen.

Hinweis: Der MS Project 2019 Client hat allerdings einen geringeren Funktionsumfang als der Project Online Desktop Client, der aus der Cloud zu streamen ist und offline genutzt werden kann. Daher ist zu empfehlen, den Project Online Desktop Client zu nutzen, der auch mit Project Server 2019 und seinen Vorgängern betrieben werden kann.

Warum sollten Sie auf Project Server 2019 wechseln?

Wenn Sie noch mit einer früheren Version des Project Server arbeiten, dann sollten Sie das Ende des Mainstream Supports und des kostenpflichtigen Extended Supports für Ihre Version kennen. Die Termine sind:

  • Project Server 2010: abgelaufen seit Oktober 2015 (Extended Support bis Oktober 2020)
  • Project Server 2013: abgelaufen seit April 2018 (Extended Support bis April 2023)
  • Project Server 2016: Juli 2021 (Extended Support bis Juli 2026)

Mehr Details dazu finden Sie hier.

Falls Ihre IT Wert darauf legt, dass nur Produkte zum Einsatz kommen, für die der Hersteller auch noch Support anbietet, dann sollten Sie den Umstieg auf Project Server 2019 in Erwägung ziehen.

Vorteile Project Server / Project Online

Warum Sie den Project Server nutzen sollten, nicht nur den lokalen Project Client.

  • Komponenten im Überblick
  • Möglichkeiten für Unternehmen im Detail
  • Gründe und Argumente für Ihren Chef

Jetzt hier die Vorteile erfahren

Kompatibilität von Project Server 2019 mit den Clients

Zugriff auf Project Server 2019 ist möglich mit:

  • Project Professional 2016
  • Project Professional 2019
  • Project Online Desktop Client (gestreamte Version, monatliche Subskription, immer neueste Version mit neuesten Features)

Der Project Professional 2013 Client wird nicht mehr unterstützt. Hier finden Sie mehr Details zu technischen Kompatibilitäten von Project Server.

Zum Vergleich: Zugriff auf Project Server 2016 ist möglich mit:

  • Project Professional 2013
  • Project Professional 2016
  • Project Professional 2019
  • Project Online Desktop Client

MS Project Server 2019 Systemvoraussetzungen

  • Windows Server 2016 Standard oder Datacenter
  • Windows Server 2019 Standard oder Datacenter
  • Microsoft SQL Server 2016
  • Microsoft SQL Server 2017

Mehr Details zu technischen Systemvoraussetzungen des Project Server.

Zum Vergleich: Systemvoraussetzungen für Project Server 2016

  • Windows Server 2016 Standard oder Datacenter
  • Windows Server 2012 R2
  • 64-Bit-Version von SQL Server 2014 mit Service Pack 1 (SP1)

     

Unser Tipp: Bevor Sie sich für den Project Server 2019 entscheiden, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, vorab den Project Server in der Project Online Version zu testen. Ihr Vorteil: Sie haben keine Kosten außer den monatlichen Leihgebühren und können sofort mit dem Test starten.

Schnell und zum Festpreis – Ihre Microsoft PPM Lösung

Sie suchen einen schnellen und sicheren Weg zu Ihrer individuellen Microsoft PPM Lösung?
Dann ist TPG QuickStart der passende Ansatz für Sie. Innerhalb weniger Wochen steht Ihr PPM System zur Verfügung – zum Festpreis und mit interessanten Extras.

Mehr erfahren zu TPG QuickStart


Migration auf Project Server 2019

Die Migration erfolgt nur durch Installation der nächsten Version und Übernahme der Datenbank(en) aus der alten Version. Kommen Sie von früheren Versionen des Project Server, so muss die Migration schrittweise erfolgen: Version 2010 auf 2013 auf 2016 auf 2019.

TPG hat hierfür eine bewährte Migrationsmethode.

Download