Ressourcenplanung-Tools: Anforderungen an die Software für die Rollen im Projektumfeld

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Viele Unternehmen versuchen die Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben im Projektumfeld nur mit dem Werkzeug für Projektmanagement abzudecken – also mit Tools für Projektleitende. Für die unterschiedlichen Aufgabenstellungen der anderen Stakeholder sind diese Tools in der Regel jedoch unpassend. Zum Beispiel sind für das Ziel einer optimalen Ressourcenauslastung im Projektumfeld passende Ressourcenplanung-Tools viel besser geeignet und akzeptiert.

In diesem Artikel lesen Sie, was die Anforderungen an Tools für die Ressourcenplanung im Projektumfeld je nach der Rolle der Stakeholder sind. Was sind die Herausforderungen und wie können diese mit geeigneten Tools gemeistert werden?

Das Wichtigste in Kürze

  • Setzen Sie bei der Ressourcenplanung nicht ausschließlich auf klassische Projektmanagement-Tools. Berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Anforderungen der beteiligten Rollen und wählen Sie Werkzeuge, die deren jeweilige Aufgaben optimal unterstützen.
  • Schaffen Sie eine gemeinsame Planungsgrundlage für die Rollen: Entscheidende, Projektleitende, Teamleitende, Teammitglieder und PMO. Nur so erhalten Sie eine realistische Sicht auf Auslastungen, Verfügbarkeiten und Ressourcenbedarfe.
  • Verlassen Sie sich nicht allein auf projektbezogene Planungen. Berücksichtigen Sie auch Linientätigkeiten, Abwesenheiten und weitere Verpflichtungen, um belastbare Aussagen zur Ressourcensituation zu treffen.
  • Stellen Sie sicher, dass jede Rolle genau die Informationen erhält, die sie für ihre Entscheidungen benötigt – von der strategischen Kapazitätsplanung bis zur operativen Aufgabenplanung.
  • Kombinieren Sie bei Bedarf verschiedene Ressourcenplanung-Tools miteinander, anstatt eine einzige Lösung für alle Anwendungsfälle zu erzwingen. Das erhöht Akzeptanz, Transparenz und Planungsqualität im gesamten Projektumfeld.

Diese Kapitel warten auf Sie:

Die beteiligten Rollen bei der Ressourcenplanung

Die beteiligten Rollen im Projektumfeld und ihre groben Tätigkeiten sind:

  • Entscheidende – Strategieplanung und Portfoliomanagement
  • Projektleitende – Projektplanung und Ressourcenanforderung
  • Teamleitende – Bereitstellung und Zusicherung von geeigneten Ressourcen
  • Teammitglieder – Aufgabenplanung und Fertigstellungsmeldung
  • PMO – Koordination und Qualitätssicherung
 Ressourcenplanung-Tools: Rollen im Ressourcenmanagement und ihre Aufgaben
Bild: Die beteiligten Rollen im Ressourcenmanagement

Download (PDF): Für jede Rolle die richtige Software zur Ressourcenplanung

Lesen Sie hier die Anforderungen an eine leistungsfähige Ressourcenplanungs-Software für alle beteiligten Rollen im Projektumfeld.
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Besonderheiten von Excel-Lösungen

Bis zu einer gewissen Teamgröße mag das Planen in Excel für einzelne Teams auch ohne Zusatzprogrammierung sinnvoll sein.

Aber wird die Anzahl der Mitarbeitenden größer und sollen mehrere Teams geplant werden, wird eine Excel-Lösung meist problematisch. Sind auch andere Bereiche auf die strukturierte Weitergabe der Daten aus den Teams angewiesen, stellt sich die nächste Herausforderung.

Vorteile einer Excel-Lösung:

  • im Unternehmen vermutlich vorhanden, keine zusätzlichen Lizenzkosten
  • schneller Aufbau von einfachen Übersichten
  • beliebige grafische Auswertungen
  • meist einfach bedienbar – jeder „kann“ Excel
  • oft hohe Akzeptanz zu Beginn
  • offline verwendbar
  • druckbar
  • programmierbar

Ist die Planung strukturiert in den Teams aufgebaut, dann lässt sich diese gut als Basis für eine datenbankgestützte Lösung verwenden. Das ist dann von Vorteil, wenn Ihr Unternehmen aus der Excel-Lösung „herausgewachsen“ ist.

Ein kostenloses strukturiertes Excel-Template für Ressourcenplanung im Team können Sie im Blogartikel „Ressourcenplanung mit Excel – was Sie wissen sollten“ herunterladen.

Nachteile einer Excel-Lösung:

  • Daten in einzelnen Dateien führen fast immer zu Versionsproblemen.
  • Das gemeinsame Arbeiten mit denselben Daten bzw. in derselben Datei ist unkomfortabel.
  • Die Änderungsmöglichkeiten machen ein teamübergreifendes Standardvorgehen schwierig.
  • Individuelle Anpassungen in der Tabellenstruktur erschweren die Vergleichbarkeit.
  • In Excel programmierte Lösungen lassen sich bei Updates in Excel u.U. nur mit hohem Aufwand aktuell halten.
  • Zusammenfassen von Teams in einer Übersicht ist nur möglich, wenn die Tabellen aller Teams identisch aufgebaut sind.
  • Planungsdaten außerhalb des Teams sind wegen unterschiedlicher Strukturen kaum nutzbar.
  • Datenabfragen quer über Teams hinweg sind nicht möglich.
  • Zugriffsberechtigungen lassen sich nur schwierig durchsetzen

Ein zentrales datenbankgestütztes Tool mit einer sicher zu bedienenden Benutzeroberfläche beseitigt die oben erwähnten Nachteile.

Trotzdem arbeiten viele Unternehmen nach wie vor mit Excel-Lösungen und leben mit den Nachteilen. Das liegt daran, dass sich im Unternehmen niemand um ein wirklich geeignetes Werkzeug für die taktische Ressourcenplanung durch die Teamleitenden kümmert. Der Markt bietet mittlerweile vielfältige Auswahl, auch für die Rolle der Teamleitung. Mehr dazu weiter unten.

Anforderungen der Entscheidenden an Ressourcenplanung-Tools

Entscheiderinnen und Entscheider müssen entsprechend der Strategieplanung Initiativen und Projekte priorisieren. Sie müssen die richtigen Projekte starten und dafür Sorge tragen, dass mittel- und langfristig genügend geeignete Personen für deren Umsetzung zur Verfügung stehen.

Dafür brauchen sie:

  1. Eine Übersicht über alle laufenden und neuen Projekte sowie die bestehenden Teams mit deren Skills und aktueller Auslastung.
  2. Eine Ausarbeitung von Szenarien über die Verschiebung von Projekten, welche eine langfristig optimale Ressourcenauslastung auf Basis von Teams und Skills ergeben.
  3. Eine Möglichkeit, standortübergreifend und ggf. sogar international nach passenden Verfügbarkeiten für neue Projekte zu suchen.

Das passende Werkzeug muss also eine sehr flexible Darstellung des Portfolios und der Ressourcenauslastung ermöglichen:

  • welche Anforderungen an Fähigkeiten / Skills aus Projekten kommen
  • welche Fähigkeiten / Skills an welchen Standorten verfügbar sind und welche fehlen
  • welche Projekte wann gestartet werden können
  • welche laufenden Projekte verschoben werden können oder müssen
  • welche Projekte mit welchen Fähigkeiten / Skills nicht versorgt werden können
  • wo Personal mit welchen Fähigkeiten eingestellt, umgeschult oder abgebaut werden muss usw.

Lesetipp: Ressourcenmanagement einführen – so geht’s schnell und erfolgreich

Die laufenden und neuen Projekte sind in einem Balkendiagramm und in den Histogrammen farblich zu unterscheiden. Durch einfaches Verschieben der Projektbalken muss sich das Ressourcengebirge so anpassen lassen bis keine wesentlichen Überlastungen mehr bestehen.

Projekte müssen zudem einfach aktiviert oder deaktiviert sowie die Kapazitäten von Ressourcen angepasst werden können. Die Aggregation von Ressourcen muss über verschiedene Kriterien wie Skill, Standort, Team, Produktgruppe usw. möglich sein.

Auch müssen Simulationen getestet und die Ergebnisse verschiedener Szenarien abgespeichert werden können.

 Ressourcenplanung-Tools: Szenarienplanung im Portfoliomanagement
Bild: Planung von Szenarien mit der TPG PortfolioManager App

Das Problem:

Mangelnde Tool-Funktionalität: Viele Unternehmen versuchen diese Aufgabe mit Excel zu lösen, scheitern aber an der Datenqualität und an der starren Ansicht, die kein einfaches Gruppieren von Ressourcen und Verschieben der Projekte erlaubt.

Fokus auf Planungsdetails: Nicht alle kommenden Projekte können perfekt im Detail geplant werden. Schließlich ist ja auch noch gar nicht klar, ob sie überhaupt gestartet werden. Hier reicht der Ansatz nach dem Prinzip „grob, aber vollständig“. Für die langfristige Planung reicht dann auch eine Zeile pro Projekt und Skill auf Basis von Monaten.

Die wichtigste Planungsregel im Projektportfolio- und Ressourcenmanagement: „Lieber grob, aber vollständig als detailliert, aber unvollständig planen“.

Von den laufenden Projekten können Sie die Daten der Projektleitenden heranziehen. Für die neuen Projekte muss Ihr Vertrieb oder das Produktmanagement eine grobe Planung beisteuern. Sie müssen aber auch alle Grundlasten und Abwesenheiten berücksichtigen, die von den Teamleitenden zu planen sind.

Ein gutes System lässt den Import aus den verschiedenen Quellsystemen zu und hat die Möglichkeit, fehlende oder neue Informationen gezielt in bestehende Szenarien nachzuladen oder direkt einzugeben.

Download (PDF): 4 Erfolgsfaktoren für Kapazitätsplanung

Lesen Sie in diesem PDF, wie Sie mit erfolgreicher Kapazitätsplanung stets vorausschauend notwendige Kapazitäten an geeigneten Mitarbeitenden zur Verfügung haben.
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Die Vorteile eines guten Ressourcen-Tools gegenüber Excel:

  • einfache Ad-hoc-Optimierung der Ressourcenauslastung per Maus
  • grafische Simulation von Projektlagen mit sofortiger Anzeige der Auswirkungen auf die geplanten Ressourcen
  • Zusammenfassung aller Projektdaten in einer überschaubaren Darstellung.

Hier finden Sie weitere Informationen zur TPG CoReSuite PortfolioManager App.

Anforderungen von Projektleitenden an Ressourcenplanung-Tools

Projektleiterinnen und Projektleiter müssen Ergebnisse liefern. Dabei sind sie auf die Bereitstellung geeigneter Personen aus verschiedenen Teams des Unternehmens angewiesen. Um ihre Projekte zu „staffen“, müssen sie also aus der Projektplanung entsprechende Anfragen an die Teamleitenden stellen. Im Idealfall erhalten sie daraufhin verlässliche Zusicherungen.

Die Herausforderungen hier:

  • Bei Plänen mit mehreren hundert Vorgängen wird die Ressourcenplanung schnell unübersichtlich.
  • Die Einsatzprofile von Ressourcen sind oft nicht hundert Prozent, sondern auch mal ein paar Stunden hier und ein paar Stunden dort. Den Überblick zu behalten, kann damit sehr aufwändig sein.
  • Viele Vorgänge lassen sich nicht wirklich genau planen.

Das heißt: Projektleitende können ihren Ressourcenbedarf immer nur schätzen. Detaillierter planen bedeutet für sie mehr Zeitaufwand, der oft nicht geleistet werden kann. Zudem haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Ansatz „grob, aber vollständig“ auch bei den Projektleitenden der beste ist.

Unser Tipp: Nehmen Sie Ihre Ressourcenplanung im Projekt auf Ebene von Arbeitspaketen und Phasen pro Woche oder Monat vor, statt auf Ebene einzelner Vorgänge und Tage!

Schließlich müssen Sie als Projektleiterin oder Projektleiter die Verfügbarkeit mit den Teamleitenden auf Ebene der Projekte und Wochen oder Monaten abstimmen.

Dazu können Sie mit Hilfe der Ressourcenplanung-Tools in Erfahrung bringen:

  • welche Teams welche Qualifikationen haben
  • welches Team welches Arbeitspaket wann übernehmen kann
  • welches Team wann wie viele Personen mit den geforderten Qualifikationen zur Verfügung stellen kann
  • warum eine bestimmte Person nicht mehr Zeit für ein Projekt hat
  • wer zugesagte Kolleginnen und Kollegen während deren Urlaub vertritt
  • wie die Zusagen aus den Teams mit der aktuellen Projektplanung verglichen werden können
  • wie sich Zusagen aus den Teams geändert haben
  • was passiert, wenn sich das Projekt verschiebt.

Die Werkzeuge für die Projektleitung müssen also den gesamten Prozess abdecken, was so laufen kann:

  • Anfrage: Die Projektleitung plant die Ressourcen auf verschiedenen Ebenen der Projekte generisch ein – durch Zuordnung von Teams oder Skills.
  • Zusicherung: Die Teamleitung sichert der Projektleitung konkrete Personen zu.
  • Konkretisierung: Die Projektleitung ersetzt im Plan die generischen Teams oder Skills durch die zugesicherten Personen.
 Ressourcenplanung-Tools: Abstimmung zwischen Projektleitenden und Teamleitenden
Bild: Abstimmung zwischen Projektleitenden und Teamleitenden bei der Ressourcenplanung

Projektleitende müssen die von den Teamleitenden zugesicherten Personen mit ihrer aktuellen Planung vergleichen können. Damit können sie sehen, ob ihre Planung mit den zugesicherten Ressourcen auch umsetzbar ist.

Das folgende Video erklärt die Prozesse und den Nutzen der Abstimmung zur Ressourcenplanung zwischen Projekt und Linie.



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Anforderungen von Teamleitenden an Ressourcenplanung-Tools

Teamleiterinnen und Teamleiter stehen einerseits zwischen ihren Vorgesetzten und den Projektleitenden. Auf der anderen Seite verantworten sie die Führung ihrer Teammitglieder.

Klassisches Teammanagement: Mit ihrem Team haben sie möglichst viele Aufgaben in der Linie und in Projekten zu erledigen. Dabei sollen die Teammitglieder immer optimal ausgelastet, aber eben nicht überlastet sein.

Kollaboration mit Stakeholdern: Teamleitende müssen außerdem gegenüber den Management, der Projektleitenden und Teammitgliedern jederzeit auskunftsfähig sein. Dabei geht es z.B. um Informationen zum Einsatz ihres Teams oder einzelner Personen.

Steht den Teamleitenden ein passendes und ausgereiftes System zur Verfügung, sind Teamleiterinnen und Teamleiter in der Lage, schnell und zuverlässig relevante Informationen zu planen, weiterzugeben und als Argumentationsgrundlage zu nutzen:

  • welche Kapazitäten / Verfügbarkeiten ihr Team hat
  • welche Fähigkeiten / Skills ihr Team und dessen Mitglieder haben
  • an welchen Projekten ihr Team derzeit arbeitet
  • wie viel Zeit für Teammeetings und andere allgemeine Linientätigkeiten eingeplant ist
  • welche Grundlast ihr Team hat und wie diese sich zusammensetzt
  • wer wann in Urlaub gehen kann und wer die Vertretung übernimmt
  • wie viel Weiterbildung ihr Team in welchen Bereichen macht
  • wie gut die Auslastung ihres Teams in 6, 12 oder 18 Monaten ist
  • ob weitere Aufgaben geschaffen oder übernommen werden müssen
  • welche Mitarbeitenden welche Lücken bezüglich des Teamwissens haben
  • wer noch wie ausgebildet werden muss, um die Aufgaben besser verteilen zu können
  • wann welche Ausbildung oder Umbildung für kommende Aufgaben erfolgen muss
  • wer wann an neuen Projekten mitarbeiten kann.

Dazu brauchen Teamleitende ein eigenes Tool, in das sie ihre eigenen Daten für Abwesenheiten und Linientätigkeiten der Teammitglieder eingeben und die Anforderungen aus Projekten importieren können. Nur so erhalten sie ein vollständiges Bild der Auslastung ihrer Teammitglieder. Mit Ampeldarstellungen sind Über- und Unterlasten dann leicht identifizierbar.

Download (PDF): Einfachere Ressourcenplanung zwischen Projekt und Linie

Lesen Sie praktische Tipps und eine umfangreiche Beschreibung von 3 wichtigen Erfolgsfaktoren, mit denen Ihre taktische Ressourcenplanung reibungslos klappt.
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Idealerweise können zu den Anfragen aus Projekten auch die Zusicherungen durch die Teamleitenden auf Projektebene eingegeben werden. So sollen neben den Ampeln für die personelle Auslastung auch Ampeln für das Verhältnis von Anfragen und Zusicherungen pro Projekt sichtbar werden. Dies ermöglicht eine sehr zielgerichtete Diskussion zwischen Projekt- und Teamleitenden über den optimalen Ressourceneinsatz in Projekten.

 Ressourcenplanung-Tools: Laden von Ressourcenanfragen aus PM-Systemen
Bild: Laden von Ressourcenanfragen aus verschiedenen PM-Systemen in die TPG TeamManager App

Teamleitende arbeiten in der Regel nicht gerne mit Tools zur Projektplanung. Das liegt natürlich daran, dass sie keine Vorgänge und Meilensteine und auch keine Abhängigkeiten zwischen Vorgängen planen, sondern Abwesenheiten und Linientätigkeiten für bestimmte Zeiträume.

Deshalb nutzen viele Teamleiterinnen und Teamleiter Excel. Das ist für die eigene Übersicht auch ausreichend.

Die Probleme von Excel sind aber:

Damit lassen sich:

  • keine Daten aus Projektmanagement-Systemen importieren
  • keine Übersichten generieren
  • keine Daten zentral abrufen oder bereitstellen

Besser ist es deshalb, ein System zu nutzen, das so einfach wie Excel zu bedienen ist, aber eine Datenbank im Hintergrund nutzt. Damit können die Teamleitenden:

  • die eigene Planung für die Portfolioübersicht bereitstellen
  • die Planungen auf Projektebene in Form von Anfragen einlesen
  • unmittelbar darunter Zusicherungen zu den Anfragen eingeben
  • sofort im Teamplan erkennen, wenn sich Projekte verschoben haben

So haben Teamleitende auf eigener Datenbasis immer eine vollständige Übersicht ihrer Teammitglieder und eine valide Gesprächsbasis mit den Projektleitenden.

Hinweis: Hier finden Sie mehr zur TeamManager App in TPG CoReSuite, dem modernen Tool für die Ressourcenplanung für Teamleitende und die Abstimmung mit den Projektleitenden.

Einbindung von Teammitgliedern

Die umfängliche, klassische Planung mit allen Details in einem einzigen Projektplan ist nicht sinnvoll.

Der Trend geht zu groben Projektplänen, kombiniert mit detaillierten Aufgabenlisten.
Dabei wird die Projektstruktur mit den Phasen und Meilensteinen von den Projektleitenden erstellt. Die unterste Ebene sind dabei Arbeitspakete oder Sprints bzw. Iterationen.

Parallel dazu planen die Teammitglieder ihre Aufgabenlisten mit den Details zu den Arbeitspaketen bzw. Iterationen. Dies erfolgt meist nicht im Tool der Projektleitenden, sondern in eigenen Aufgabenmanagement-Tools, die z.B. Kanban-Boards bieten.

Was bedeutet das also?

Die Projektleitenden planen den Rahmen des Projektes und die Teammitglieder die eigentlichen Inhalte. So entsteht ein ordentlich strukturierter Projektplan mit vielleicht hundert statt tausend Zeilen.

Die Vorteile:

  • Ein schlanker Projektplan liefert eine brauchbare Übersicht für die Termin- und Ressourcenplanung.
  • Durch die Kopplung von grobem Projektplan und Aufgabenlisten der Teammitglieder entsteht eine Detailplanung, die zuverlässige Schätzungen ermöglicht.
  • Diese kombinierte Planung lässt sich wesentlich besser steuern als der Projektplan allein.
 Ressourcenplanung-Tools: Synchronisation der Projektstruktur und Aufgabenlisten
Bild: Synchronisation der Projektstruktur und Aufgabenlisten aus verschiedenen Systemen

Zusammenspiel von Projekt- und Aufgabenplanung

Wie kommen Projekt- und Aufgabenplanung aber nun zusammen?

Eine passende Integration Middleware, wie z.B. TPG PSLink ist in der Lage, Daten und Strukturen zwischen unterschiedlichen Systemen auszutauschen und automatisch zu synchronisieren. Dies geht z.B. zwischen Jira oder DevOps und dem PPM-System.

So sieht das dann aus:

  • Die Termine der Arbeitspakete aus der Projektplanung werden in die Aufgabenplanung übernommen.
  • Die Summe der Aufwände aus den zugehörigen Aufgaben wird an die entsprechenden Arbeitspakete in der Projektplanung übertragen.
  • Die Anzahl der Aufgaben mit den Zuständen neu / laufend / wartend / fertig wird als wertvolle Information für Projektleitende zurücksynchronisiert.

Der Nutzen einer Kombination der Tools:

  • Eine höhere Planungsqualität durch die Teammitglieder ist gewährleistet.
  • Die Ressourcenplanung für die Projektleitenden ist wesentlich einfacher.
  • Die Zusammenarbeit wird optimiert.
  • Beide Rollen arbeiten in den Tools, die für sie am besten geeignet sind, ohne Daten doppelt erfassen zu müssen.

Projekt- und Aufgabenmanagement in einem Tool

Es gibt eine noch komfortablere Option: Das PPM-System bildet die Verbindung von Vorgängen im Gantt-Diagramm mit einem oder mehreren Aufgaben zu jedem Vorgang direkt in einem System ab. Dies ist z.B. mit TPG ProjectPowerPack möglich.

Konkret bedeutet das:

Aufgaben sind direkt an Vorgänge im Gantt-Terminplan gekoppelt. Wenn ein Team seine Tasks im Kanban-Board des TPG ProjectPowerPack abarbeitet, aktualisiert sich der Fortschritt im Projektplan automatisch. Projektleitende und PMO sehen in Echtzeit, wie weit ein Arbeitspaket tatsächlich ist – nicht basierend auf Schätzungen aus dem letzten Statusmeeting, sondern auf Basis der erledigten Aufgaben.

Aufgabenmanagement-Tools: In TPG ProjectPowerPack sind die relevanten Aufgaben zu einem Vorgang im Zeitplan
In TPG ProjectPowerPack sind die relevanten Aufgaben zu einem Vorgang im Zeitplan in einer Spalte sichtbar (hier Maßnahmen genannt)

Dazu kommt eine gemeinsame Datenbasis in Microsoft Dataverse, die Aufgaben, Risiken, Ressourcen und Kosten zusammenführt. Projektleitende müssen nicht mehr zwischen Systemen wechseln, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Zusammenfassung Ressourcenplanung-Tools

Der zunehmende Fachkräftemangel und die Verschärfung der Ressourcensituation in Unternehmen führt zu einem Paradigmenwechsel im Projektmanagementumfeld. Wie Sie jetzt wissen, wird die Planung der Ressourcen über Projektpläne zunehmend abgelöst durch eine kombinierte Planung aus Projekt (Grobplanung) und Linie (Detailplanung). Denn:

  • Eine Grobplanung im Projektplan erleichtert die Kontrolle und Übersicht.
  • Die Detailplanung aus dem Team liefert eine wesentlich realistischere Einschätzung der Ressourcensituation.
  • Die Teamleitenden und ihre Teams werden damit zur zentralen Drehscheibe im Ressourcenmanagement.
  • Mit geeigneten Ressourcenplanung-Tools haben die Teamleitenden alle Steuerungs- und Informationswerkzeuge, die sie für ihre Aufgabe benötigen.
  • Entscheider und PMOs erhalten auf diesem Wege die richtigen Informationen und damit Entscheidungsgrundlagen zur Koordination bzw. Strategieplanung (z.B. für Projektportfoliomanagement)

Zudem haben Sie einige Werkzeuge kennengelernt, die die jeweiligen Stakeholder mit ihren spezifischen Anforderungen optimal unterstützen bzw. unterschiedliche Systeme miteinander verbinden:

  • Entscheidende (Projektportfoliomanagement): Simulation, Überblick und Optimierung der Ressourcenauslastung per Mausklick mit der TPG CoReSuite PortfolioManager App
  • Projektleitende (Projektplanung / Ressourcenanforderung): Planung des Anfragen- und Zusicherungsprozesses über die TPG CoReSuite TeamManager App
  • Teamleitende (Information / Ressourcenzusicherung): Informationsbereitstellung zur Portfolioübersicht und Zusicherung der Ressourcenanfragen über die TPG CoReSuite TeamManager App
  • Teammitglieder (Aufgabenplanung / Fertigstellungsmeldung): Kopplung der Detailplanung aus Aufgabenmanagement-Tools und der Grobplanung im Projekt durch die Middleware TPG PSLink oder in einem Tool auf der Microsoft Power Platform mit TPG ProjectPowerPack

Unsere Tipps zum Schluss: Lernen Sie das individuell anpassbare “The PPRM Paradise” kennen – die optimale Umgebung für ein unternehmensweites Projekt-, Portfolio- und Ressourcenmanagement (PPRM). Laden Sie sich jetzt hier das eBook dazu herunter (nur klicken, ohne Formular).

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Sie wollen das Gelernte vertiefen, weitere wichtige Tipps erfahren und Ihre Fragen stellen? Dann sind Sie genau richtig beim TPG Ressourcenmanagement Seminar. Lernen Sie dort kompakt an einem Tag alles Nötige, um ein funktionierendes Ressourcenmanagement im Projektumfeld auf die Beine zu stellen.

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Über den Autor
Johann Strasser
Nach mehrjähriger Erfahrung als Entwicklungsingenieur im Automotive- und Energiesektor arbeitete Johann Strasser für zehn Jahre als selbständiger Trainer und Berater im Bereich Projektmanagement. In dieser Zeit war er zudem als Projektleiter für Softwareprojekte in der Bauwirtschaft tätig und unterstützte Großbauten im Rahmen von Termin- und Kostenmanagement. Seit 2001 fließt seine Expertise bei TPG in die Produktentwicklung und in die Beratung internationaler Kunden ein. Besonderen Fokus legt er auf die Themen PMO, Projektportfolio, hybrides Projektmanagement und Ressourcenplanung. Sein Wissen gibt er seit vielen Jahren in Form von Vorträgen, Seminaren, Artikeln und Webinaren weiter.
Mehr über Johann Strasser auf Linkedin.
Über den Autor
Achim Schmidt-Sibeth

Nach dem Ingenieurstudium in Umwelttechnik sammelte er jahrelang Erfahrung im Projektmanagement bei einem Ingenieurbüro, einem Anlagenhersteller und in einer Multimediaagentur. Seit vielen Jahren ist Achim Schmidt-Sibeth mit seinem Team für Content, Marketing und Kommunikation bei TPG The Project Group verantwortlich.
Mehr über Achim Schmidt-Sibeth auf LinkedIn

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