Zulassung, Preise, Kontakte & Anmeldung zur Prüfung

Die Prüfung zum PMP® legen Sie nach Anmeldung und Zulassung durch das PMI® („Letter of Eligibility“) online in einem PTC (Prometric Testing Center) ab. Die Anmeldung erfolgt über die Website von Prometric unter http://www.prometric.com. Dabei ist der PMI Identification Code aus dem „Letter of Eligibility“ zu nennen. Unterstützung bei Fragen erhalten Sie über die zentrale Hotline von Prometric in den Niederlanden: Tel.: +31 320 239530.

Kosten für die PMP Prüfung

Die Prüfung kostet 340,- EUR (405,- USD) für PMI® Mitglieder und 465,- EUR (555,- USD) für PMI Nichtmitglieder (Stand 10/2011). Weitere Kosten für die Prüfung fallen nicht an. Die Mitgliedschaft beim PMI beträgt 119,- USD / Jahr zuzüglich einmalig 10,- USD Aufnahmegebühr.
 

So bekommen Sie die PMP Prüfungszulassung

Bevor Sie Ihren Prüfungstermin bei einem der o.g. Testzentren festlegen können, müssen Sie sich für die Prüfung beim PMI angemeldet und ein Schreiben mit der Prüfungszulassung („Authorization to Test“, ATT) erhalten haben.

Überprüfen Sie die Informationen in der Prüfungszulassung (ATT) sorgfältig. Wenn Angaben falsch sind oder sich geändert haben, wenden Sie sich an das PMI.
 

Prüfungszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Aktueller Hinweis: Zum 1. Juli 2019 wechselt PMI den Vertragspartner für die Durchführung der Prüfung von Prometric zu Pearson Vue. Am Testprozess ändert sich nichts, allerdings erhöht sich die Zahl der Testcenter in Deutschland von vier auf über 150. Vorteilhaft für den Teilnehmer ist die deutlich höhere Dichte an Testcentern.
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In diesen deutschen Städten können Sie die PMP Prüfung ablegen:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Frankfurt
  • München

In der Schweiz befindet sich ein Prüfungszentrum in Genf, in Österreich eines in Wien.
 

Benötigte Unterlagen für das Testzentrum

Zwei Ausweisdokumente mit Ihrem Namen und Ihrer Unterschrift. Einer der Ausweise muss ein aktuelles Lichtbild enthalten. Eines der folgenden Dokumente müssen Sie als Hauptausweisdokument vorlegen: Reisepass, Führerschein mit Lichtbild und Unterschrift, Mitarbeiter- oder Militärausweis mit Lichtbild. Als weiteres gültiges Ausweisdokument können Sie eine Kreditkarte oder Bankkarte mit Ihrer Unterschrift verwenden.
 

Ankunft im Testzentrum

Damit Sie genügend Zeit für die Anmeldung haben, sollten Sie etwa 30 Minuten vor Beginn des festgelegten Prüfungstermins eintreffen. Kandidaten, die zu spät eintreffen, dürfen nicht an der Prüfung teilnehmen. Der Kandidat muss eine Gebühr entrichten, um erneut eine Zulassung zur Prüfung zu erhalten.
 

Terminänderungen und -absagen

Wenn Sie Datum oder Uhrzeit Ihrer Prüfung ändern möchten, müssen Sie die Änderung bis spätestens 12 Uhr mittags des 5. Arbeitstages vor dem festgelegten Termin dem Regional Service Center von Thomson Prometric in Ihrer Nähe mitteilen (siehe Liste oben oder unter http://www.prometric.com).

Wenn Sie Ihren Termin absagen möchten, müssen Sie dies bis spätestens 12 Uhr mittags des 5. Arbeitstages vor dem festgelegten Termin dem Regional Service Center von Thomson Prometric in Ihrer Nähe unter dem o.g. Link mitteilen.
 

Online-Anmeldung

Bei der Online-Anmeldung müssen Sie eine E-Mail-Adresse angeben. Thomson Prometric bestätigt Ihren Termin dann per E-Mail.

Achtung: TPG übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der o.g. Angaben. Diese stammen von der offiziellen Website http://securereg3.prometric.com. Bitte sehen Sie dort wegen evtl. Änderungen nochmals nach.

Dokumente für die Vorbereitung und die Prüfung

Zum 26. März 2018 gab es Änderungen bei der PMP Prüfung. Im Folgenden ein paar Hinweise dazu.

Für die PMP Zertifizierung gibt es zwei Dokumente, die Sie kennen sollten:

  • Die PMP Exam Content Outline. Dieses ist der sogenannte Syllabus, der Inhalt der Prüfung. Hier wird über „Performance Domains“ und „Tasks“ aufgelistet, was in der Prüfung vorkommen kann.
  • Der Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide): Dieses Buch ist eine Referenz für die Richtigkeit einer Prüfungsfrage und ihrer Antwort. Er ist die mit Abstand wichtigste Referenz, aber nicht die einzige. Der gesamte Body of Knowledge des Projektmanagement (PMBOK®) geht über das Buch hinaus. Es gibt also auch Prüfungsfragen, die auf andere Quellen Bezug nehmen.

    Nicht alle in der PMP Exam Content Outline aufgeführten Prüfungsinhalte finden sich übrigens im PMBOK® Guide wieder. Einzelne Prüfungsfragen können daher auch auf andere Quellen verweisen. Die überwiegende Mehrzahl findet aber ihre Referenz im PMBOK® Guide, und daher sollte man ihn gut kennen.

    Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass die PMP Prüfung den PMBOK® Guide abfragt. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Prüfungsfragen, die diesen Eindruck erwecken. Der eigentliche Inhalt dieser Prüfung sind aber situative Fragen (z.B. im Stil von: „Sie sind in der Situation XYZ, was machen Sie als Nächstes?“), Wissensfragen, Rechenfragen und ähnliche anwendungsnahe Aufgaben.

Dabei muss man bedenken, dass aufgrund der Vielfalt unterschiedlicher Projektsituationen und -aufgaben die Anwendung, von der die Aufgabe spricht, sich nicht immer im Erfahrungsschatz des Prüflings wiederfindet. Man muss sich auch in unbekannte Projektsituationen hineindenken können.
 

Änderungen bei der PMP Prüfung

Die PMP Examination Content Outline bleibt nach der Änderung im Jahr 2018 unverändert. Eine Überarbeitung wird für ca. 2020 erwartet, basierend auf einer derzeit laufenden Role Delineation Study. Diese versucht, das Berufsbild des Projektmanagers zu aktualisieren und weiter zu präzisieren. Die bisher geltenden Performance Domains und Tasks sind also bis 2020, evtl. auch noch bis 2021 prüfungsrelevant. Erst dann werden wir die nächste Änderung an der Prüfung erfahren.

Anders beim PMBOK® Guide:

  • Im September 2017 wurde das Buch von der 5. auf die 6. Edition aktualisiert. Seit 26. März 2018 gilt die neue PMP Prüfung. Um bestimmte Projektaufgaben zu lösen, müssen jetzt in begrenztem Umfang auch die agilen Methoden berücksichtigt werden.

  • Viele Begriffe, die bisher im PMBOK® Guide gefehlt haben (z.B. Kick-off-Meeting) tauchen dort nun auf, wenn auch leider nicht immer in der wünschenswerten Klarheit.

Was sollten Sie bei der PMP Prüfung beachten?

Vorbereitungsseminare, Literatur und weitere Prüfungshilfen, die Sie nutzen, müssen aktualisiert sein. Ein Vorbereitungsbuch mit Veröffentlichungsdatum vor Herbst 2017 beispielsweise bereitet definitiv auf die falsche Version der Prüfung vor.

Das PMI ist sehr bemüht, Gerechtigkeit für alle Teilnehmer walten zu lassen. Dafür wird ein komplexes statistikbasiertes Verfahren unter der Bezeichnung „Modified Angoff“ verwendet. Dieses soll sicherstellen, dass Teilnehmer auch bei unterschiedlichen Prüfungsfragen den gleichen Schwierigkeitsgrad vorfinden.

Der PMBOK® Guide ist in der 6th Edition jetzt umfangreicher als früher.


Tipps von PMP Prüflingen zur Vorbereitung

„Die Beispieltestfragen von Herrn Oliver F. Lehmann sind vielleicht die besten, die man im Web finden kann. Zur Vorbereitung habe ich etwa 4 bis 8 Wochen benötigt. Neben dem PMBOK® Guide habe ich zwei Bücher gelesen und viele der öffentlich erreichbaren Beispieltests gemacht.“

 

„Die Zertifizierung habe ich am 17. Juli erfolgreich absolviert. Das Vorbereitungsseminar war für mich der Start für die intensivierte Beschäftigung mit den PMBOK® Guide Wissensgebieten. Es hat mir geholfen, die Area-Strukturen schnell zu erkennen sowie den Fokus auf die wesentlichen Themen zu lenken. Ferner hat es ein Gefühl für das nötige Denkmuster und Strategien zur erfolgreichen Beantwortung potentieller Prüfungsfragen vermittelt. Mein Vorbereitungsaufwand, zusätzlich zum Vorbereitungsseminar, bewegt sich bei ca. 56 h.“

 

„Ich habe die Prüfung zum PMP mittlerweile gut bestanden. Das Seminar hat mich optimal auf die Prüfung vorbereitet. Ich kann Ihnen bestätigen, dass Oliver Lehmann in 35 Stunden Präsentationstraining einen tollen Job gemacht hat. Ich habe jede Minute profitiert und konnte auch später die Seminarunterlagen optimal zur Prüfungsvorbereitung nutzen. Als Note eine 1+.“

 

„Das Seminar hat mir einen guten Überblick über die Prozessgebiete und Knowledge Areas gegeben. Die Ausführungen und Erfahrungen des Dozenten haben diesen Einblick sehr positiv unterstützt. Der Aufwand nach dem Seminar (Selbststudium) hat sich bei mir auf ca. 100 h summiert. Ich habe mich mit Hilfe von Literatur (die vom Dozenten empfohlen wurde) vorbereitet.“

 

„Ich habe am 30. Mai die Prüfung zum PMP bestanden. Meine Strategie sah so aus, dass ich mich zuerst anhand von Büchern selbst in das Thema eingearbeitet hatte. Dafür habe ich netto etwa sechs Wochen investiert. Im Anschluss habe ich die Schulung besucht, u.a. mit dem Ziel einer Standortbestimmung.
Die Schulung war super, um in die Denkweise des PMI hineinzufinden. Vieles, was mir anhand der vorher gelesenen Bücher völlig unverständlich war, wurde hier aufgeklärt. Während der Schulung konnte ich so meine Schwachpunkte identifizieren, die ich dann im Anschluss zu Hause gezielt nachgearbeitet habe.
Zusätzlich habe ich mich dann auch intensiv mit Simulationssoftware zur PMP Prüfung befasst. Netto habe ich hier nochmals gut zwei Wochen investiert. Davon vier Tage direkt vor der Prüfung und richtig intensiv gelernt und geübt. Da ich die Prüfung bestanden habe, habe ich wohl alles richtig gemacht. Dennoch würde ich rückblickend noch ein paar Dinge mehr tun.
1. Prozesse (besser) lernen: Was kommt vorher / nachher, was sind Inputs / Outputs?
2. Ich würde mindestens eine Simulationsprüfung über die ganzen 200 Fragen machen. Ich hatte immer 50 oder 100. Aber 200 ist echt eine andere Liga.
Das Seminar ist hervorragend. Es bringt die Denkweise des PMI näher, man erkennt die Zusammenhänge der Wissensgebiete und Prozessgruppen und bekommt ein Gefühl, was wie wichtig ist.“

 

„Das Seminar war eine perfekte Vorbereitung auf die PMP Prüfung. Obwohl ich schon umfangreiche PMBOK® Guide Vorkenntnisse und langjährige Projekterfahrung hatte, hat sich die Teilnahme an diesem Seminar für mich absolut gelohnt. Das praxisnahe Auffrischen der formalen PMI Theorie und die gute Vorbereitung mit Hilfe von Testfragen hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich bereits kurz nach dem Seminar meine PMP Prüfung bestehen konnte.“

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