Das Unternehmen: Ein international tätiger IT-Dienstleister, Teil einer globalen Technologiegruppe mit Standorten in über 50 Ländern. Die regionale Organisation im Nahen Osten & Afrika verfügt über eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung hochwertiger IT-Services und digitaler Lösungen für interne und externe Kunden. Mit komplexen Projekten über mehrere Regionen, Geschäftsbereiche und Partner hinweg ist das Unternehmen auf stabile, sichere und flexible Systeme angewiesen, um sein Projekt und Portfoliomanagement effizient zu steuern. Im Laufe der Jahre hat die Organisation enge Partnerschaften mit Technologieanbietern aufgebaut, um in einem hochdynamischen Umfeld die Betriebskontinuität sicherzustellen.
Die Herausforderung: Mit dem End-of-Life von Microsoft Project Server 2013 stiegen die Risiken: fehlender Herstellersupport, keine Sicherheitspatches und keine Upgrade-Pfade. Gleichzeitig arbeiteten die Projektleiter täglich mit Microsoft Project Desktop, und bestehende Integrationen, vor allem zu SAP, waren geschäftskritisch. Ein konzernweiter Umstieg auf eine andere PPM-Plattform war gescheitert und hatte die regionale Entwicklung jahrelang blockiert. Nach der Rücknahme dieser Entscheidung brauchte die Organisation dringend eine Lösung, die den laufenden Betrieb sichert und zugleich eine Basis für zukünftige Transformation schafft – ohne die User zu überfordern oder den Alltag zu stören.
Die Lösung: Das Unternehmen wählte TPG ProjectPowerPack (PPP), eine moderne PPM-Lösung auf Basis der Microsoft Power Platform. Der Übergang folgte einem pragmatischen Ansatz: Microsoft Project Desktop blieb das zentrale Planungstool, die Terminpläne wurden weiterhin in Project Online gespeichert, und die bestehende SAP Integration lief über eine erweiterte Middleware-Schicht mit Azure API Management. SharePoint Workflows migrierte man in Power Automate, wichtige Projektdaten wanderten in Microsoft Dataverse. Das PPP Frontend dient heute als einheitliche Benutzeroberfläche in Microsoft Teams und verbindet strukturierten Datenzugriff mit einer modernen Oberfläche und automatisierten Workflows, die exakt auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind.
Die Vorteile: Die neue Lösung vereint Kontinuität und Innovation. Projektleiter nutzen ihre vertrauten Tools weiter, profitieren aber von einem modernen Frontend, höherer Datenqualität und der Teams Integration. Die Low-Code-Funktionen der Power Platform ermöglichen es der internen IT, Anpassungen eigenständig vorzunehmen und externe Unterstützung zu reduzieren. Die flexible Architektur schafft zugleich die Basis für Erweiterungen: Proof-of-Concepts für TPG Timesheets und TPG Scheduler laufen bereits. Ein Umstieg könnte die Lizenzkosten deutlich senken. Damit unterstützt das System die strategische Ausrichtung und verleiht dem Unternehmen die notwendige Agilität in einer dynamischen digitalen Welt.
„Die Migration lief nahezu unbemerkt – die Projektleiter bekamen die technischen Veränderungen kaum mit. Jetzt verfügt die Organisation über eine flexible, zukunftssichere Architektur auf Basis der Power Platform.“
Dries van der Colff, Business Development Director, TPG MEA