Microsoft vereinheitlicht seine Projektmanagement-Tools. Ab August 2025 wird Project für das Web / Project for the Web offiziell eingestellt und vollständig in den neuen Microsoft Planner integriert (Quelle).
Wichtig zu wissen: Sie benötigen keine Migration oder Änderung der Lizenzierung, um künftig auf Ihre Premium-Pläne in Planner zuzugreifen.
In diesem Artikel lesen Sie, was die Umstellung bedeutet, welche Veränderungen kommen und wie Sie sich am besten darauf vorbereiten. Diese Kapitel warten auf Sie:
- Warum wird Project für das Web auf Planner umgestellt?
- Wann wird Project for the Web zu Planner?
- Was sind Änderungen durch die Umstellung auf Planner?
- Planner Lizenzmodelle und Kosten
- Handlungsempfehlungen für Unternehmen
- Erweiterung von Microsoft Planner für Multiprojektmanagement
- Zusammenfassung
- Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- Überprüfungsliste: Übergang von Project für das Web zu Planner
Legen wir los!
Warum wird Project for the Web auf Planner umgestellt?
Seit der Einführung von Project for the Web im Jahr 2019 existierten mehrere parallele Tools für Aufgaben- und Projektmanagement in Microsoft 365. Diese überschneiden sich teilweise bei ihren Möglichkeiten. Microsoft möchte nun die Benutzererfahrung optimieren und die tiefere Integration von KI-gestützten Funktionen wie Microsoft Copilot fördern.
Daher führt das Unternehmen nun die einzelnen Apps To Do, Planner und Project for the Web in einer einzigen Plattform zusammen.
Die kombinierte neue App heißt wiederum Planner.
In der Zukunft gibt es also nur noch ein Werkzeug für alle Planungsebenen – von der einfachen Aufgabenplanung bis zur umfangreicheren Projektplanung.

Hinweis: Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Project Online Ende 2026.
Wann wird Project for the Web zu Planner?
Der Termin für die Umstellung von Project for the Web auf den neuen Microsoft Planner steht fest: ab August 2025 werden Project for the Web sowie die zugehörigen Apps „Project“ und „Roadmap“ in Microsoft Teams eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt wird eine automatische Weiterleitung aller User auf den neuen Planner erfolgen.
Wichtig: Ihre bisherigen Projekte bleiben auch nach der Umstellung erhalten. Microsoft sichert zu, dass alle bestehenden Daten vollständig migriert werden und über den neuen Planner weiterhin erreichbar sind. So sollte kein manueller Export oder aufwändige Datenbereinigung erforderlich sein.
Was sind Änderungen durch die Umstellung auf Planner?
Der Wechsel zu Microsoft Planner bringt mehr als nur eine neue Benutzeroberfläche. Sie können sich freuen auf:
- erweiterte Funktionen
- tiefere Integration mit Microsoft Teams
- erweiterte KI-Unterstützung
Folgend die wichtigsten Änderungen im Detail:
Einheitliche Benutzeroberfläche und optimierte UX
Der neue Planner verfügt über eine modernisierte, einheitliche Benutzeroberfläche. Diese verbindet das vertraute Erscheinungsbild von Planner und Teams und integriert gleichzeitig viele erweiterte Funktionen von Project for the Web. Enthalten sind z.B.:
- Zeitleisten-Ansicht (Gantt)
- Board-Ansicht (Kanban)
- Grid-Ansicht (Tabelle)
- KI-gestützte Vorschläge und Automatisierungen über Microsoft Copilot
Statusberichte auf Knopfdruck
Mit der neuen Funktion „Statusberichte“ können Premium-User Projektaktualisierungen direkt in der Planner-App in Teams automatisch generieren. Der Projektmanager-Agent fasst den Fortschritt, Meilensteine, Risiken und nächste Schritte zusammen und stellt den Bericht als Loop-Komponente bereit.
Diese KI-generierten Berichte sparen Ihnen künftig Zeit und Sie können sie mit Loop in Echtzeit gemeinsam bearbeiten.
Hinweis: Für „Statusberichte“ brauchen Sie die Microsoft 365 Copilot und Loop-Lizenz.
Projektmanager-Agent (Preview)
Der Projektmanager (derzeit noch im Preview) ist ein innovativer KI-Agent. Als „Mitarbeiter“ in Ihren Projekten nutzt er Termine und Ziele zum Erstellen von Plänen. Zudem führt er unterstützend Aufgaben für Sie aus und nutzt Ihr Feedback zum Verbessern der Ergebnisse.
Aufgaben können Sie per Drag-and-Drop oder durch direkte Zuweisung an den Agenten übergeben. Im People View wird der Agent sogar als dediziertes Teammitglied angezeigt.

Tiefere Integration mit Microsoft Teams
Der neue Planner ist nun vollständig in Microsoft Teams eingebettet. Auf Kanalregisterkarten werden in Zukunft Planner-Webkomponenten direkt verwendet.
Hinweis: Im Rahmen dieser Änderung müssen Sie die vorhandenen Registerkarten „Projekt“ oder „Roadmap“ manuell durch neue Planner-Registerkarten ersetzen.
Aus Roadmap wird „Portfolios“
Die neue Portfolioansicht in Planner ersetzt die bisherige Roadmap-Funktion. So erhalten Sie einen konsolidierten Überblick über mehrere Projekte, die Sie nach Ihren Anforderungen flexibel konfigurieren können.
Copilot-Unterstützung
Mit der Umstellung erhält Planner Zugriff auf Microsoft Copilot. Damit können Sie künftig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz:
- Aufgaben automatisch priorisieren
- Zeitpläne erstellen
- Statusberichte zusammenfassen
Hinweis: Für diese Funktion benötigen Sie eine gültige Microsoft 365 Copilot-Lizenz.
Planner Lizenzmodelle und Kosten
Microsoft bietet verschiedene Lizenzpläne für den neuen Planner an:
- Planner Plan 1: Enthält grundlegende Funktionen wie Aufgabenverwaltung und einfache Terminplanung.
- Planner und Projektplan 3: Ergänzt erweiterte Funktionen wie Gantt-Diagramme, Ressourcenverwaltung und Zugriff auf den Desktop-Client.
- Planner & Project Plan 5: Bietet alle Funktionen für das Portfolio- und Ressourcenmanagement auf Unternehmensebene.
Hinweis: Die Preise variieren je nach Region und vertraglichen Vereinbarungen Ihres Unternehmens mit Microsoft.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen
Wenn Sie es noch nicht begonnen haben, dann nutzen Sie die verbleibende Zeit, um sich auf die Abschaltung von Project for the Web vorzubereiten. Damit gewährleisten Sie einen reibungslosen Übergang. Wir empfehlen die folgenden Schritte:
- Kommunikation: Informieren Sie Ihre Teams über die bevorstehenden Änderungen und bieten Sie Schulungen zum neuen Planner an.
- Kennenlernen: Testen Sie den neuen Planner und machen Sie sich mit seinen Funktionen und Möglichkeiten vertraut.
Am Ende des Artikels finden Sie auch eine Checkliste mit weiteren Punkten.
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Das sollte eine optimale, moderne und anpassbare Lösung für Projekt-, Portfolio- und Ressourcenmanagement (PPRM) können – Tipps, Nutzen und wichtige Argumente für Ihre Entscheider.
Erweiterung der Möglichkeiten mit Microsoft Planner im Multiprojektmanagement
Ihnen bietet auch der neue Planner nicht genügend Möglichkeiten im Multiprojektumfeld? Wenn Sie leichter und effizienter arbeiten möchten, dann sehen Sie sich unbedingt TPG ProjectPowerPack an. Basierend auf der Power Platform von Microsoft überzeugt dieses Tool mit viel mehr Unterstützung für erfolgreiches Projekt-, Portfolio- und Ressourcenmanagement.
TPG ProjectPowerPack ermöglicht die tief integrierte, skalierbare Steuerung komplexer Projektumgebungen – alles innerhalb von Microsoft 365 und Power Platform. Es integriert neuen Planner (ehem. Project for the Web) und erweitert dessen Funktionen um bewährte Best-Practice-Methoden.
Ihre Vorteile mit TPG ProjectPowerPack:
- Zentrale, konsolidierte Datenhaltung für alle Projekte
- Workflows für Projektlebenszyklus, Risiken, Probleme etc.
- Funktionen für PMOs, Projektmanager und Führungskräfte
- Leistungsstarkes Reporting mit Power BI – out of the box
- Schnell einführbar durch vorkonfigurierte Best-Practice-Prozesse (TPG QuickStart)
- Einfach erweiterbar durch Konfiguration und Low-Code-Anpassung in der Power Platform.

Zusammenfassung
Der Übergang von Project for the Web zum „neuen“ Microsoft Planner ist für August 2025 geplant. Die aktualisierte App bietet eine modernere Benutzererfahrung, erweiterte Funktionen, eine weitere Integration mit Microsoft Teams und integrierte KI-Unterstützung (gegen Aufpreis). Der Übergang bestehender Projektdaten in den neuen Planner soll nach Aussage von Microsoft automatisch und ohne Nacharbeit erfolgen.
Der „neue“ Microsoft Planner ist eine zentralisierte Plattform für die Verwaltung von Aufgaben und Zeitplänen. Benötigt Ihr Unternehmen jedoch mehr Funktionen für das Multiprojekt-, Portfolio- und Ressourcenmanagement, dann erweitert TPG ProjectPowerPack die Möglichkeiten des Microsoft Planner zu einer skalierbaren, unternehmensweiten Lösung auf Basis von M365 und der Power Platform.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Wird MS Project abgeschafft (Desktop)?
Nein, der Microsoft Project Desktop Client hat nichts mit Project for the Web oder Planner zu tun. Dieses Tool ist sein vielen Jahren bewährt für komplexes Projektplanung und kann in der Professional Version mit Project Online und Project Server zusammenarbeiten für zentrale Datenhaltung. Diese drei Tools werden weiterhin von Microsoft unterstützt. (> mehr zu Microsoft PPM)
2. Welche Microsoft-365-Apps und Features sind außer Project for the Web betroffen?
Zusammen mit der Einstellung von Project für das Web werden auch die Registerkarten „Project-App“ und „Roadmap“ in Microsoft Teams auslaufen. User, die die Project-App in Teams öffnen, werden automatisch zur neuen Planner-Oberfläche umgeleitet.
Roadmaps werden in Planner nach der Umstellung nicht mehr unterstützt. Stattdessen können User ihre Roadmaps mit der neuen Portfolios-Funktion in Planner neu erstellen. Portfolios unterstützen jedoch keine Integration von Azure DevOps oder Project Online. Auch können sie nicht als Registerkarten in Teams angeheftet werden. Vorhandene Roadmap-Daten bleiben in Dataverse zugänglich.
3. Muss ich meine Roadmaps manuell übertragen?
Roadmaps werden nicht automatisch in die neue Portfolioansicht in Planner migriert. User müssen sie manuell neu erstellen. Benutzerdefinierte Integrationen und Unterstützung für Teams-Registerkarten sind nicht mehr verfügbar. Administratoren sollten während des Übergangs alle benutzerdefinierten Felder und Konfigurationen testen.
4. Wie ändern sich die Namen Lizenzen und Preise von Planner?
Project-Pläne werden umbenannt:
- Project Plan 1 → Planner Plan 1 (~10 US-$ / Nutzer / Monat)
- Project Plan 3 → Planner + Project Plan 3 (~30 US-$ / Nutzer / Monat)
- Project Plan 5 → Planner + Project Plan 5 (~55 US-$ / Nutzer / Monat)
Funktional entspricht dies dem bisherigen Umfang.
(Quelle: Microsoft Planner Pricing)
5. Unterstützt der Planner mehrere Dataverse-Umgebungen?
Sie können Pläne in nicht standardmäßigen Dataverse-Umgebungen mit kostenpflichtigen Planner-SKUs (Planner Plan 1 / 3 / 5) verwalten.
(Quelle: Microsoft)
6. Wo finde ich mehr Info von Microsoft zur Project for the Web Abschaltung und Umstellung auf Planner?
Eine hilfreiche Übersicht über häufig gestellte Fragen zu Microsoft Planner finden Sie auf dieser Seite: Transitioning to Microsoft Planner and retiring Microsoft Project for the web | Microsoft Community Hub
Überprüfungsliste: Übergang von Project für das Web zu Planner
| # | Was ist zu tun? | Warum ist das wichtig? | Direkter Link / Quelle |
| 1 | Überprüfung von Roadmaps und Zeitplänen | Microsoft wird die Registerkarten Project für das Web, Projekt und Roadmap in Teams ab August 2025 einstellen. | MC-Eintrag ID MC1068905 im Microsoft 365 Admin Center (mc.merill.net) |
| 2 | Roadmaps in „Portfolios“ migrieren | Roadmaps werden nach dem Stichtag nicht mehr zugänglich sein; die Daten verbleiben in Dataverse, sind aber nur über die neue Portfolioansicht sichtbar. | Support-Artikel „Manage multiple plans with portfolios in Microsoft Planner“ (Microsoft Support) |
| 3 | Neuerstellen von Teams-Registerkarten | Auf den Registerkarten „Vorhandenes Projekt“ oder „Roadmap“ wird nur eine Benachrichtigung angezeigt. Heften Sie die Pläne über die neue Registerkarte „Planner“ erneut an. | Anleitung „Add Planner as a tab in Microsoft Teams“ (Microsoft Support) |
| 4 | Überprüfen der Lizenzzuordnung | Projektpläne werden umbenannt:
|
Microsoft Project / Planner FAQ (Microsoft) |
| 5 | Überprüfen der Admin Center-Einstellungen | Alle Project-Einstellungen werden in den neuen Abschnitt „Planner“ im Microsoft 365 Admin Center verschoben. | MC-Eintrag ID MC1068905 (mc.merill.net) |
| 6 | Nicht-Standard-Umgebungen | Ab August 2025 wird Planner Premium Pläne aus benannten Dataverse-Umgebungen unterstützen. Überprüfen Sie Berechtigungen und Richtlinien. | Tech Community-Blog „Transitioning to Planner…“ (Microsoft Community Hub) |
| 7 | Funktion „Portfolios überprüfen“ | Portfolios ersetzen Roadmaps; erfordert Planner + Project Plan 3 oder 5. Aktivieren Sie die Funktions- und Testberechtigungen. | Planner-Blog „Manage multiple plans effortlessly with Portfolios“ (Microsoft Community Hub) |
| 8 | Überprüfen von Power Automate Flows | Flows, die Project Dataverse-Tabellen verwenden, werden weiterhin ausgeführt, aber Auslöser / Aktionen sollten überprüft und möglicherweise in Planner oder generische Dataverse-Ereignisse aktualisiert werden. | Dataverse-Connector-Übersicht für Power Automate (Microsoft Learn) |
Unsere Tipps zum Schluss: Lernen Sie das individuell anpassbare „The PPM Paradise“ kennen – die optimale Umgebung für ein unternehmensweites Projekt-, Programm-, Portfolio- und Ressourcenmanagement (PPM). Laden Sie sich jetzt hier das eBook dazu herunter (nur klicken, ohne Formular).
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Haben Sie noch Fragen oder fehlt Ihrer Meinung etwas in dem Artikel oben? Dann hinterlassen Sie einen Kommentar, auf den wir in Kürze antworten werden – garantiert.
Über den Autor
Christopher Pond, Leiter Vertrieb und Technologie (TPG UK)Chris ist ein erfahrener Vertriebs- und Technologiefachmann mit einer starken Erfolgsbilanz im Bereich Microsoft-Cloud-Technologien und der strategischen Markteinführung. Er hatte Führungspositionen bei schnell wachsenden Microsoft-Partnerunternehmen inne und arbeitete auch bei Microsoft als „Project Global Black Belt“, wo er Unternehmenskunden mit komplexen Anforderungen im Projekt- und Portfoliomanagement (PPM) unterstützte. Mit Fachwissen über Power Platform, Microsoft 365 und moderne Arbeitsplatzlösungen ist Chris auf die Entwicklung von Leistungsangeboten, den Aufbau strategischer Partnerschaften und den gemeinsamen Vertriebserfolg mit Microsoft spezialisiert. Sein besonderer Fokus liegt darauf, Organisationen durch Cloud-Services, Automatisierung und intuitives Produktdesign beim Skalieren zu unterstützen. Chris hat erfolgreich neue Serviceangebote im britischen öffentlichen Sektor eingeführt, die Nutzung von SaaS in regulierten Branchen vorangetrieben und leistungsstarke Vertriebsteams aufgebaut, die eng mit Microsofts strategischen Zielen abgestimmt sind.
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