Zertifizierungsmöglichkeiten für Projektmanager

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+++ Skills und Professionalität mit Zertifizierungen modellieren +++ Mastertitel und Zertifizierungen im Vergleich +++

von Oliver F. Lehmann, PMP

Was meine ganz persönliche Erfahrung angeht, ist die Frage schnell beantwortet: Ich verfüge über einen Master of Science (MSc) in Project Management und über die Zertifizierung zum Project Management Professional (PMP®) des Project Management Institute (PMI®).

Während der Mastertitel, an einer ausländischen Universität teuer und zeit-intensiv erworben, mir in der Praxis eher wenig Vorteile bringt, hat sich die PMP-Zertifizierung, für die ich nur einen Bruchteil davon an Zeit und Geld investiert habe, schon häufig in barer Münze ausgezahlt.

Ist also eine Zertifizierung immer mehr wert als ein Studienabschluss?

Nein. Ich habe auch noch eine weitere Zertifizierung im Projektmanagement von der CompTIA®, die eher unbekannt ist und sich für mich als vergleichsweise nutzlos herausgestellt hat.

 

Tipp: Eine Zertifizierung ist sinnvoll, wenn sie anerkannt ist und die eigenen Stärken wiederspiegelt. Dann kann sie aber noch wertvoller als ein Studienabschluss werden, da sie meist näher an der Praxis und den aktuellen Tätigkeiten liegt.

Am 24. Mai 2017 habe ich dazu ein Webinar bei TPG – The Project Group abgehalten, dessen Kernaussagen ich hier in schriftlicher Form zusammenfassen möchte. Konkret geht es darum, wie man seine Fähigkeiten und Interessen mit Kombinationen von Zertifizierungen modellieren kann und wie man solche Kombinationen mit der eigenen Berufsplanung abgleichen sollte.

Ich kann keine Empfehlung dafür abgeben, welche Kombination denn für Sie die beste ist, Ihnen aber vielleicht die Möglichkeit geben, das selbst zu ermitteln.

Temporäre Berufe

Zertifizierungen sind ein wesentliches Element einer Laufbahn- und Berufsplanung des 21. Jahrhunderts geworden. Sie werden oft von rekrutierenden Unternehmen gefordert, aber auch proaktiv von Jobsuchenden zur Steigerung ihrer Erfolgschancen genutzt.

Der Markt an Zertifizierungen ist ziemlich groß und unübersichtlich geworden, und da für eine Zertifizierung eine Investition in Zeit, Geld und Energie ansteht, steht natürlich die Frage im Raum, wie die Kosten-/Nutzensituation aussieht, und wie man seine persönlichen Interessen und Fähigkeiten am besten durch Zertifizierungen und insbesondere durch Kombination von Zertifizierungen potenziellen Arbeit- und Auftraggebern signalisiert.

Abb. 2 zeigt, wie die früheren Berufe, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden, in der industriellen Generation durch meist lebenslange Berufe ersetzt worden sind, für die man sich in einer Berufsausbildung oder in einem Studium qualifiziert hat.

Heute ist es normal, dass ein Mensch einen Beruf nur einen Teil seines Lebens durchführt und sich dann einem ganz anderen zuwendet. Manche Berufe gibt es auch nur für eine begrenzte Zeit.

So haben zum Beispiel in den 70er-Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts die Fotosetzer auf breiter Flur die klassischen Bleisetzer ersetzt, wurden ihrerseits aber zwei Jahrzehnte später durch das Desktop-Publishing abgelöst, dessen Bedeutung mittlerweile wieder durch den Erfolg von Online-Medien, insbesondere des World Wide Web, nachgelassen hat.

Abb. 2: Vor der industriellen Revolution wurden Berufe über Generationen vererbt. Heute haben Menschen mehrere Berufe im Laufe ihres Lebens.

Die Vorstellung, dass Projektmanagement ein eigenständiger Beruf ist, ist ja auch eher neu. Früher hat man sich eher als technisch-fachlicher Experte gesehen und Projektmanagement als unangenehme und unproduktive Aufgabe abgelehnt, befasst sich diese Disziplin doch „nur“ mit organisatorischen Fragen.

Zertifizierungen sind ein hervorragendes Werkzeug, um sich für Karrieren in solchen temporären Berufen fit zu machen.

Basis der Betrachtungen

Im Folgenden gehe ich erstmal davon aus, dass die meisten meiner Leser bereits über eine Zertifizierung verfügen. Das könnte zum Beispiel der Project Management Professional (PMP) sein. Diese Zertifizierung ist weit verbreitet was ihr hohe Anerkennung sichert.

Abb. 3 zeigt, wie erfolgreich diese Zertifizierung in den letzten zwei Jahrzehnten war, und die die Zahl der global zertifizierten PMPs weiter robust zunimmt. Ende April 2017 gab es 773.840 PMP-zertifizierte Personen.

Abb. 3: Entwicklung der Zahl der PMP-zertifizierten Projektmanager seit 1995

Für den zertifizierten Projektmanager hat diese große Zahl zertifizierter Kollegen einen Vor- und einen Nachteil. Der Vorteil ist der hohe Bekanntheitsgrad. Wenn man sich als zertifizierte Person bei Recruitern vorstellt, kann man annehmen, dass die Person weiß, was PMP-zertifiziert bedeutet.

Erklärungsbedarf besteht gelegentlich, wenn man falsche Vorstellungen richtigstellen muss, aber dass sich jemand unter den drei Buchstaben nichts vorstellen kann, wird zunehmend seltener.

Damit geht aber auch der Nachteil einher, dass man sich zunehmend weniger von den anderen abheben kann. Man hat eine gute Ausbildung, ist damit aber nicht allein. Man bringt Erfahrung mit, andere tun das aber auch.

Man ist zertifiziert, und auch das gilt bald schon als normal.

Wie kann man sich also noch „von der Masse“ abheben?

Mein Vorschlag ist, mit Kombinationen von Zertifizierungen zu arbeiten. Richtig ausgewählt steht man damit als jemand Besonderes da, und die Interessen und Fähigkeiten lassen sich damit schnell signalisieren.

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Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht hier nicht darum, den Mangel an anderen Qualitäten zu kaschieren.

Ein Projektmanager oder eine Projektmanagerin

  • muss erfahren sein,
  • sollte soziale Kompetenz und
  • technische und fachliche Kenntnisse im Umfeld haben, in dem das Projekt stattfindet.

Eine weitere Fähigkeit, die mir immer wichtig ist: sich bewusst machen, dass die gleiche Methode, das gleiche Verfahren, das gleiche Herangehen, das in einer Projektsituation erfolgreich war, in einer anderen scheitern kann (siehe dazu auch mein Buch “Situational Project Management: The Dynamics of Success and Failure” / Lehmann, 2016)

Wir werden im Folgenden betrachten, wie der PMP als Basiszertifikat durch weitere Zertifizierungen ergänzt werden kann.

Es gibt andere berufliche Zertifizierungen, die genauso als Basis dienen können, zum Beispiel die Zertifizierungen der Level A bis C unserer Kollegen von der deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM).

Man würde sich dann entsprechend überlegen, welche Zertifizierungen dazu passen.

Formen der Skillmodellierung

Im Grunde gibt es drei Formen der Skillmodellierung:

1 – Aufwertende Zertifizierung

Es gibt Zertifizierungen, die höher bewertet sind als die PMP-Zertifizierung, die hier als Beispiel dienen soll. Beim PMI selbst gibt es zwei, für die das zutrifft:

  • Program Management Professional (PgMP®)
  • Portfolio Management Professional (PfMP®)

Höher bewertete Zertifizierungen zielen meist auf anspruchsvollere Tätigkeiten ab. Bei den Zertifizierungen des PMI geht es beispielsweise um Multiprojektmanagement, im Gegensatz zum Projektmanagement eines einzelnen Projekts, wofür der PMP steht. Abb. 4 zeigt, wie die aufwertende Zertifizierung angesiedelt ist.

Aufwertende Zertifizierungen können sich am stärksten gehaltssteigernd auswirken, da sie eine Person für gehobene Führungsrollen empfehlen. Sie sind aber auch teuer und schwerer zu erwirken. Man sollte sich auch fragen, ob man sich den erhöhten Anforderungen im Berufsleben stellen möchte, die mit diesen Herausforderungen einhergehen.

Abb. 4: Eine aufwertende Zertifizierung ist wertmäßig über der ursprünglichen Zertifizierung angesiedelt.

2 – Gleichwertige Zertifizierung

Die gleichwertige Zertifizierung weitete den Kompetenzbereich des Projektmanagers oder der Projektmanagerin in einen anderen Bereich hinein aus. Dabei kann es sich um Managementdisziplinen oder um technisch-fachliche Kenntnisse handelt. PMI hat zwei Zertifizierungen, die etwa auf dem Niveau des PMP angesiedelt sind:

  • PMI Agile Certified Practitioner (PMI-ACP)®
  • PMI Professional in Business Analysis (PMI-PBA)®

Abb. 5: Eine gleichwertige Zertifizierung qualifiziert für einen erweiterten Aufgabenbereich.

3 – Präzisierende Zertifizierung

Die Qualifizierung, die durch eine präzisierende Zertifizierung kommuniziert wird, ist eine Untermenge der Basiszertifizierung, die damit aber ein besonderes Schwergewicht bekommt. Im PMI

Abb. 6: Eine präzisierende Zertifizierung ist behandelt Inhalte, die eigentlich in der Basiszertifizierung enthalten sind, die aber somit noch ein besonders Gewicht werden.

4 – Weitere Betrachtungen

Es gibt viele Fragen, über die man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte, z.B. ob man eine eher einfache und billige Zertifizierung sucht, oder ob man mehr investieren will für eine Zertifizierung, die nicht jeder erwirken kann, und die entsprechend eher elitär ist.

Eine weitere wichtige Frage ist, ob man Anerkennung auf dem nationalen Markt oder weltweit anstrebt. Abb. 7 gibt dazu einen Überblick.

Abb. 7: Weitere Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man Zertifizierungen anstrebt.

Beispiele von Zertifizierungen, die mit der PMP-Zertifizierung harmonieren

Im Folgenden habe ich aus der Vielzahl von Zertifizierungen einige herausgegriffen, die mir persönlich bekannt sind oder für die ich Personen kenne, die diese Kombinationen mit Erfolg führen. Die Angaben zu Budget und Zeitaufwand bitte ich im Einzelfall nochmal zu überprüfen. Oft unterscheiden sie sich zwischen Anbietern und unterliegen natürlich der Änderung.

Auch genannte Trainingsanbieter sind nur beispielhaft. Für viele Zertifizierungen hat man hier eine große Auswahl. Die genannten Beispiele sind aber ein guter Startpunkt für eigene Recherche.

Die dazu genannten Budgets für Präsenzseminare sind inkl. MwSt., ohne eventuelle Reise- und Übernachtungskosten und Frühbucher- oder Mitgliedsrabatte.

Ich habe übrigens die oft sehr langen URLs der Anbieter gekürzt. Sollten Sie mit einem der Links ein Problem haben, können Sie sich an mich wenden, ich gebe Ihnen dann die jeweils vollständige URL.

1.    Führungsbezogene Zertifizierungen

Von Projektmanagement ausgehend kann man sich zertifizieren für Aufgaben in

  • Höherem Management und Führung
  • Persönlichkeits- und Teamentwicklung
  • Coaching, Mentoring und Training

Einige Beispiele dazu:


Zur Erlangung des Certified Associate des Connective Leadership Institute muss man zum California Institute of Technology (Caltech) nach Pasadena in den USA reisen, wo man von Prof. Jean Lipman-Blumen, der Grand Dame der Führungsforschung, persönlich unterrichtet und auch geprüft wird.

Die Seminarkosten sind vergleichsweise niedrig, es kommen aber noch Reisekosten dazu, und man muss über hervorragende Englischkenntnisse verfügen.

Im Mittelpunkt stehen sogenannte “Achieving Styles”, Erbringungsstile, die als Verhaltensweisen von Personen in Führungssituationen angewandt werden.

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Man wird zum Mitglied einer kleinen und sehr elitären Gruppe von Zertifizierten, da diese Vorbereitung nur zweimal im Jahr durchgeführt wird.


Myers-Briggs ist ein auch bei uns populäres Verfahren zur einfachen Feststellung von Persönlichkeitstypen. Auch für diese Zertifizierung gibt es nur die Möglichkeit der Ablegung in USA, zumindest ist mir kein Angebot in Deutschland bekannt.


Die LEAD-Zertifizierung der Stanford Graduate School ist in meiner Übersicht die teuerste, allein das macht sie schon sehr elitär. Sie wird vollständig online durchgeführt und hat einen sehr guten Namen.

Mit einer Laufzeit von einem Jahr liegt sie bereits auf dem Niveau einfacher Masterstudiengänge. Sie ist also nichts für Schnell-entschlossene, die die Zertifizierung kurzfristig benötigen, ist aber sehr angesehen.

2.    Berufsspezifische Zertifizierungen

Die folgenden Zertifizierungen haben eher technisch-fachliche Inhalte, gehen aber über Zertifizierungen für momentane Aufgaben hinaus.


Eine der bekannten Zertifizierungen für Softwareentwickler. Sie ist recht schnell und kostengünstig zu erlangen, IEEE als herausgebender Verband sorgt aber für Relevanz im Lebenslauf.

Der Certified Systems Engineer ist Teil eines drei-stufigen Zertifizierungsprogramms, das national von der Deutschen Gesellschaft (GfSE) für Systems Engineering e.V. und international vom International Council on Systems Engineering (INCOSE) herausgegeben wird.


Lean Six Sigma, abgeleitet von der US-amerikanischen Six-Sigma-Methodik und dem ursprünglich aus Japan kommenden Lean-Ansätzen ist heute der dominierende Standard im Qualitätsmanagement.

Die Kombination Six-Sigma-Black-Belt und PMP war lange Zeit die häufigste Doppelzertifizierung, der man begegnet ist, und sie gilt auch heute noch als erfolgreich.

3.    Aufgaben-/rollenspezifische Zertifizierungen

Die folgenden Beispiele eignen sich als Zweit-Zertifizierungen, wenn es darum geht, eher aufgabenspezifische Qualifizierungen nachzuweisen.


Die Information Technology Infrastructure Library (ITIL) Zertifizierung ist recht beliebt im Bereich IT Services, da sie recht leicht zu bekommen ist und oft für Stellen in diesem Bereich gewünscht wird.

Tatsächlich ist das auch eine beliebte Zweitzertifizierung zum PMP, auch wenn die Themen wenig miteinander zu tun haben.


Es gibt eine Vielzahl von Zertifizierungen im Bereich Information Security, die verschiedene Qualifizierungsebenen abdecken. CISSP ist unter anderem deshalb gut angesehen, weil die Prüfung dem Vernehmen nach sehr schwierig ist.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Zertifizierungen zur agilen Methodik Scrum. Der Professional Scrum Master von Scrum.org profitiert vom hohen Ansehen von Scrum.org, das von einem der Entwickler der Methodik, Ken Schwaber, gegründet wurde und geleitet wird.

Herausfordernd sind der hohe Passing Score von 85% und die Notwendigkeit, 80 Fragen in 60 Minuten zu beantworten. TPG – The Project Group bereitet ein Angebot in diesem Bereich vor.


Der Certified Business Analyst des International Institute of Business Analysis (IIBA) konkurriert direkt mit dem PMI Professional in Business Analysis (PMI-PBA)®. In Deutschland hat sich eine kleine, aber feine IIBA-Gemeinde gegründet, die die Anerkennung der Zertifizierung hochhält.

Wer als Projektmanager mit Kundenprojekten betraut ist, kennt die Probleme schlechten Angebotsmanagements, die sich wie ein roter Problemfaden durch das gewonnene Projekt ziehen.

Und auch die Probleme, die entstehen, wenn zu viele Angebote verloren werden.

Die Association of Proposal Management Professionals widmet sich dem Thema erfolgreicherer Angebotsentwicklung. Projektmanager, die an dieser Schnittstelle agieren, sollten sich die APMP-Zertifizierung überlegen, zumal sie recht günstig zu erlangen ist.

4.    Hersteller-Zertifizierungen

Es muss Hunderte von Hersteller-spezifischen Zertifizierungen geben, wobei Unternehmen wie Cisco, Citrix, Microsoft, Oracle und SAP besonders den Ton anzugeben scheinen. Auch Hersteller-Zertifizierungen können eine sehr gute Ergänzung zu Hersteller-unabhängigen Zertifizierungen wie dem PMP sein.

Der Markt

Sind Kombinationen von Zertifizierungen denn gefragt? Als Antwort zeigt Abb. 8 ein Stellenangebot von Mitte Mai 2017, auf das ich nach gerade mal einer Minute Recherche zum Thema gestoßen bin.

Abb. 8: Ein Stellenangebot, das nach einer Kombination von Zertifizierungen verlangt: Ich nehme nicht an, dass man über alle angesprochenen Zertifizierungen verfügen muss, je besser man aber in das damit umschriebene Skillprofil passt, desto besser.

Zertifizierungen können im Projektmanagement langfristig einkommenssteigernd wirken, wie Gehaltsstudien gezeigt haben (Schoper et al., 2013, p. 13).

Spezialisierung durch gezielte Kombination von Zertifizierungen kann diesen Effekt verstärken, wenn die mit dieser Kombination signalisierten Skills am Markt gefragt sind und die Zertifizierungen sich gut ergänzen.

Als weitere Quelle für Informationen können jährlich Übersichten dienen, die die im Moment besonders gefragten Zertifizierungen auflisten, z.B.:

  • 15 Top Paying IT Certifications In 2017 – Forbes (Columbus, 2017)
  • 15 Top-Paying Certifications for 2017 (Hales, 2016)
  • Best IT Certifications For 2017 (Tittel, 2016)
  • Top 15 Moneymaking Certifications For 2016 (Novinson, 2016)

Ich wünsche allen, die mit weiteren Zertifizierungen ihren Stand im Unternehmen und bei Kunden verbessern möchten, viel Erfolg. An Rückmeldungen zu eigenen Erfahrungen bin ich übrigens immer interessiert.

Oliver F. Lehmann, MSc, PMP

Literaturverzeichnis
Columbus, L. (2017) 15 Top Paying IT Certifications In 2017, 18 March [Online]. Available from: https://www.forbes.com/sites/louiscolumbus/2017/03/18/15-top-paying-it-certifications-in-2017/#45e99db56765 (Accessed: 6 June 2017).

Hales, J. (2016) 15 Top-Paying Certifications for 2017 [Online]. Available from: https://www.globalknowledge.com/us-en/content/articles/top-paying-certifications/ (Accessed: 6 June 2017).

Lehmann, O.F. (2016) Situational project management: The dynamics of success and failure, Boca raton, FL, USA: Taylor & Francis [Online]. Available from: https://www.crcpress.com/Situational-Project-Management-The-Dynamics-of-Success-and-Failure/Lehmann/p/book/9781498722612 (Accessed: 26 November 2016).

Novinson, M. (2016) Top 15 Moneymaking Certifications For 2016, 14 March [Online]. Available from: http://www.crn.com/slide-shows/managed-services/300080027/top-15-moneymaking-certifications-for-2016.htm (Accessed: 6 June 2017).

Schoper, Y., Schneider, S., Schneider, C. & Futterer, F. (2013) 4. GPM Gehalts- und Karrierestudie für Projektpersonal 2013 [Online]. Available from: http://www.gpm-ipma.de/fileadmin/user_upload/Know-How/studien/131014_GPM-Gehaltsbrosch%C3%BCre_web.pdf (Accessed: 21 May 2015).

Tittel, E. (2016) Best IT Certifications For 2017, 19 December [Online]. Available from: http://www.tomsitpro.com/articles/best-it-certifications,1-1352.html (Accessed: 6 June 2017).

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